zur person

Ich habe nie verstehen können, warum die Deutschen, die so viel Holz in ihren Wäldern haben, sich partout darauf versteifen, Häuser aus Stein zu bauen. Jetzt allerdings, wo ich weiß, über welche Mengen von Rheumabädern Deutschland verfügt, sehe ich ein, dass die Deutschen in feuchten Steinhäusern wohnen müssen. Wo sollen sie sich denn sonst den Rheumatismus holen, ohne den ihre Rheumabäder überflüssig wären?!

Mark Twain

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Sebastian Martin
. Zimmerergeselle
. Dipl.-Ing. FH Architekt
  Mitglied AK RLP #108662

Nach Beendigung meines Grundwehrdienstes absolvierte ich eine Ausbildung zum Zimmermann und war in diesem Beruf im Anschluss an meine Lehrzeit knapp zwei Jahre tätig.

Anfang 2003 führte mich mein beruflicher Werdegang in die Landeshauptstadt Wiesbaden, wo ich mein Studium der Architektur begann. An der Hochschule Rhein-Main wurde mir im Jahr 2009 das Diplom verliehen und ich schloss mein Studium als Dipl.-Ing. FH - Fachrichtung Architektur ab.

Zu Beginn meines Studiums war mir der fortwährende Bezug zur handwerklichen Tätigkeit sehr wichtig, so dass ich hier regelmäßig weiterhin als Zimmermann meine Erfahrungen ausbauen konnte. Im weiteren Verlauf, sammelte ich dann parallel zu meinem Studium, die ersten Erfahrungen in der klassischen Architektentätigkeit als studentischer Mitarbeiter. 

 

Nach meinem Studium hatte ich die Möglichkeit, zwei Jahre in einem Architekturbüro tätig sein, dessen Schwerpunkt auf dem "Bauen im Bestand" lag. Aufgrund meiner bereits gesammelten Erfahrungen, bearbeitete ich eigenständig kleinere und auch größere Umbaumaßnahmen von der Entwurfsidee bis hin zur Bauleitung.

Als gelernter Zimmermann mit Leidenschaft zum Baustoff Holz und der einhergehenden energetischen Bauweise, führte mich mein beruflicher Weg zurück in meinem Lehrbetrieb. Hier konnte ich als Architekt und Bauleiter weitere Fähigkeiten im Bereich der Fertighausbauweise sammeln und das Bauen auch aus Sicht eines (General-) Unternehmen kennenlernen. Projekte in allen Größenordnungen, von klassischen Einfamilienhaus bis hin zur Lager- und Produktionshalle, sogar ein Weingut wurden von mir ganzheitlich betreut. 

Fünf Jahre später arbeitete ich wieder in einem klassisches Architekturbüro. Hier waren es vornehmlich Konstruktions- und Detailplanungen, die durch mich erarbeitet wurden. Darüber hinaus gab es weitere Bauaufgaben kommunaler und staatlicher Auftraggeber die durch mich betreut wurden.

Da ich meinen persönlichen Wertvorstellungen mehr Aufmerksamkeit und Beachtung schenken wollte, entschloss ich mich im Jahr 2018 den Weg in die Selbstständigkeit einzuschlagen.

Der respektvolle Umgang miteinander, das gemeinsame Erschaffen als Teamleistung, der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und letztlich die Bedürfnisse des Nutzers sollten im Mittelpunkt stehen. 

Da das Planen und Bauen auch ein Prozess des Entwickelns und Fortschrittes ist, möchte ich mich natürlich auch selbst weiterentwickeln und stets verbessern. Seminare sowie 

Fortbildungen um mein theoretisches Wissen stetig auszubauen zählen für mich ebenso dazu, wie die Wertschätzung gegenüber der handwerklichen Fähigkeiten um auch hier von anderen Handwerkern zu lernen. Ich bin neugierig auf die Vielzahl der Aufgaben die an Architekten und Gebäude von Morgen gestellt werden. Gerne würde ich diesen Weg gemeinsam mit Ihnen gehen!